Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Die Landwirtschaft – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert.

In der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs und teilen sich im Gegenzug die Ernte, die vom Solawi-Acker kommt.

Wesentlich ist also, dass eine Gruppe die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Die Lebensmittel in fließen in einen eigenen, durchschaubaren lokalen Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher*innen mit organisiert wird.

Die unmittelbare Begegnung schafft Vertrauen- und Gemeinschaft als Basis der gemeinsamen Verantwortung für unsere Lebensgrundlagen.

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen, jung und alt, sich einzubringen für eine nachhaltige Form des (Land-) Wirtschaftens und sich wieder anzubinden an unsere lebendige Mitwelt.

Solidarische Landwirtschaft steht für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die die Existenz der kleinbäuerlichen Betriebe sicherstellt und gleichzeitig einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.

Die ganze Landwirtschaft - nicht das einzelne Lebensmittel - wird finanziert

Wir sind Mitglied im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, http://www.solidarische-landwirtschaft.org.

Erklärfilm Solidarische Landwirtschaft: https://youtu.be/0QndxeDXn-M